| Die Zirbelkiefer |
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Die Zirbelkiefer (zuweilen auch Arve oder Zirbe genannt) ist ein Baum aus der Familie der Kieferngewächse. Sie kommt in drei Arten vor, deren Wachstumsgebiete über 2000 km voneinander entfernt liegen: Die mitteleuropäische Zirbe (Pinus cembra cembra), die an extreme Hochgebirgsbedingungen angepasst ist, die weit verbreitete sibirische Zirbe, von den Russen „kedr“ genannt wird und auch feuchtere bis sumpfige Standorte verträgt und deren östliche Form, die in Korea verbreitet ist. Die Zirbelkiefer liefert ein wertvolles Holz, dem die Menschen seit Jahrtausenden besondere Eigenschaften zusprechen. Das Holz enthält ein antibakteriell wirkendes ätherisches Öl, welches Motten abwehrt und die Kommunikation der Menschen günstig beeinflusst. Aus diesem Grunde sind in den Gebieten, in denen Zirbelkiefer wachsen, viele Gaststätten mit dem Holz des Baumes ausgestattet. Zudem wird dem Holz eine positive Auswirkung auf den menschlichen Schlaf nachgesagt. Vor zwei Jahren haben Wissenschaftler aus Österreich unter Laborstudien belegt, dass das Vorurteil richtig ist. Das Holz der Zirbelkiefer sorgt für einen sehr erholsamen Schlaf. Dem Organismus werden pro Nacht ca.3500 Herzschläge erspart. Das subjektive Wohlbefinden wird sehr positiv beeinflusst.
Der Schreinermeister Konrad Kreitmair (Regensburg) hat dieses alte Volkswissen aufgegriffen und verkauft in seiner Schreinerei mit Erfolg maßgeschneiderte Betten aus Vollholz und richtet Kneipen ein, die sich hierdurch gut gelaunter Gäste erfreuen.
Informationen zu Betten aus Zirbenholz: Klaus-Martin Meyer
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