Energieeffizientes Bauen

Energieeffizientes bauen und umweltfreundliche, energiesparende Baukonstruktionen liegen eindeutig im Trend. Leider fällt es selbst ausgewiesenen Fachleuten angesichts der Fülle von Neuerungen die Monat für Monat gerade im Bereich Haustechnik auf den Markt kommen, den Überblick zu wahren.

Da gerade das Thema bauen oft mit hohen Kapitalaufwand verbunden ist, ist es schon aus Verantwortung zum Kunden sehr wichtig, dass die Qualität der Neubauten nicht noch zusätzlich unter dem immer mehr steigenden Kosten- und Zeitdruck gefährdet werden.

Das dies in der Branche ein Thema ist lässt sich auch aus der jüngster Äußerung von Prof.

Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW erkennen. Anlässlich einer Diskussionsrunde der Energieagentur NRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW erklärte er:

„Schon heute ist die Gefahr immanent, dass unter diesen Einflüssen das eigentliche Ziel, nämlich ein energetisch optimiertes und mängelfreies Bauwerk zu erstellen, aus dem Auge verloren wird“

Vor allem die „Überregelung“ des Bauens und Sanierens wurde in dieser Diskussionsrunde vor rund 130 Ingenieuren bemängelt. Unter Experten macht sich mehr und mehr die Befürchtung breit, dass Bauwillige unter der Flut von technischen und rechtlichen Bestimmungen und Vorschriften schlicht die Lust am energieeffizienten bauen verlieren.

Fachkreise fordern daher immer lauter den Abbau unnötiger Beschränkungen und Bürokratie.

Als besonders eindringliches Beispiel für den Unsinn mancher Bestimmungen wird der Fall angeführt, dass es mancherorts Probleme gibt, wenn eine Wärmedämmung an Hausfassaden angebracht wird und sich damit der Abstand zu den Nachbargebäuden sich um einige Zentimeter verringert.

Zumindest aber in NRW zeichnet sich aber ein Einsehen bei der Landesregierung ab. Sie will die nachträgliche Wärmedämmung generell zulassen, auch wenn die vorgeschriebene Abstandfläche zum Nachbarn unterschritten wird.

Ein Artikel von artikelschreiber.de

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