Die deutsche Wirtschaft wurde krank gejammert, jedoch von vielen Investoren noch unbemerkt, könnte sich an den Börsen ein neuer Höhenflug anbahnen. Obwohl nach dem dramatischen Kurseinbruch von 2000 bis 2003 mit über 70 Prozent die Kurse der deutschen Standardwerte bereits um 70 Prozent zugelegt haben, sind die meisten Aktien im DAX langfristig gesehen noch immer sehr günstig bewertet, ja einige Titel sogar markant unterbewertet. Das prognostizierte Kurs-Gewinn-Verhältnis für das nächste Jahr beträgt ca. 12, damit ist der deutsche Markt günstiger bewertet als österreichische Aktien, die einen jahrelangen Höhenflug bereits hinter sich haben.
Geldanlage in Aktien - die Faktoren Für ein Investment in deutsche Standardwerte sprechen folgende Faktoren: + Neuwahlen im Herbst wird den DAX beflügeln + Deutsche Aktien sind mehrheitlich unterbewertet + Wettbewerbsfähigkeit steigt wieder durch Verlängerung der Arbeitszeit und Kostensenkungsprogramme + Hohe Dividendenrendite von durchschnittlich 2,8% + extrem niedrige Sparbuchverzinsung + Hohe Liquidität wird auf niedrig verzinsten Festgeldkonten geparkt
Natürlich sollten auch die negativen Faktoren nicht unberücksichtigt bleiben: - mehrheitlich erfolglose Reformen - negative Stimmung der Investoren (was allerdings auch positiv für die Börse gesehen werden kann) - hohe Arbeitslosenrate dämpft das Verbrauchervertrauen - schwache Gesamtwirtschaft.
Ein Investment in Aktien sollte nur mit langfristigen Horizont erfolgen. Geldanlage in Aktien bringen langfristig weit höhere Renditen als andere Geldanlageformen, allerdings auch ein höheres Risiko für Verluste. Wer mit dem Aktienmarkt noch nicht gut vertraut ist, findet interessante Bücher auch für Neueinsteiger geeignet bei Buchhandlungen wie Amazon, buch.de etc. Eine Alternative zum Direktkauf von Aktien bieten Investmentfonds, wie sie jede Bank anbietet. Der Markt für Fonds ist jedoch sehr groß - ein Performancevergleich sollte unbedingt durchgeführt werden. Nur solche Investmentfonds, die langfristig bessere Rendite erwirtschaften als der Benchmark, sollten näher betrachtet werden.