| Wohn-Riester – Neues Modell für die Wohnbauförderung |
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Im Bereich
der staatlich geförderten Altersvorsorge soll ein neues Modell die
„Wohn-Riester“ entstehen. Bei der Rister-Rente sind die Neuabschlüsse in der
ersten Jahreshälfte 2006 deutlich angestiegen. Wird hier ein Vergleich zum
ersten Halbjahr 2005 gezogen, haben sich diese Versicherungen fast
verdreifacht. Die Rister-Rente ist 2001 an den Markt gegangen. Seither wurden
über 5,3 Million Verträge abgeschlossen. Dennoch ist der Markt noch nicht
ausgeschöpft. Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Gesamtverband der
Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit einem weiteren Neugeschäft-Anstieg.
Da 2007 die Mehrwertsteuererhöhung und auch die Erhöhung der
Versicherungssteuer bevorstehen, wird eher mit einem Rückgang der Neuverträge
gerechnet. Die
Versicherungswirtschaft ist von der geplanten „Wohn-Rister“ noch nicht
begeistert. Der Ursprungsplan der Rister-Rente war, dass eine lebenslange
Leibrente aufgebaut und dazu verwendet wird. Die Förderung des Wohnbaus war
hier nicht geplant. Die „Wohn-Riester“ soll wie folgt aussehen: Aus dem Riestervertrag kann der Sparer für den Erwerb eines Eigenheims oder zur Baudarlehenstilgung bis zur Hälfte des eingezahlten Kapitals entnehmen. Geplant ist die „Wohn-Riester“ auf Anfang 2007 mit einer besseren Einbindung der Wohnbauförderung in die Riester-Rente. Bislang
kann der Sparer aus seinem Rister-Vertrag nur vorübergehend Kapital entnehmen
und zwar über die modifizierte Entnahme. Dieses Geld kann er dann in die
Immobilienfinanzierung stecken. Wer dann das Modell „Wohn-Rister“ hat, kann
nach der Kapitalentnahme die staatliche Förderung weiter in seinen Vertrag
fließen lassen. Der Sparer hätte damit das Selbstgenutzte Wohneigentum und
zusätzliche würde das Alterseinkommen bestehen bleiben. Auch die „Wohn-Rister“
muss die Einkommenssteuer gezahlt werden und zwar nach Fälligkeit des Vertrages
auf die eingesetzten Beträge und die Förderung. Weitere Informationen zum Thema Vorsorge und Versicherungen finden Sie unter www.informieren.de. Konstanze Edelmann im Auftrag von informieren.de, E-Mail: |
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