Kapillare in Heizdecken regeln das Wohnklima
Kapillare, sehr feine, langgestreckte Hohlräume, sind eine „Entwicklung“ der Natur. Der Mensch macht sich den davon abgeleiteten Kapillareffekt, genauer die Kapillaraszension zu nutze. Dieser Effekt hilft Pflanzen das Wasser aus dem Erdreich, entgegen der Schwerkraft, in die Baumkronen zu transportieren.

Diese Kapillaraszension wird in den Heizdecken oder einer Wandheizungen ausgenutzt. Heiz- oder Kühldecken sind eine konsequente Weiterentwicklung der Fussbodenheizung, doch werden hier ganze Matten bestehend aus vielen Kapillaren in die Wand oder Decke integriert. Dicht unter dem Innenputz in die Wand, Decke oder Boden eingebaut, wird so eine durchaus effektive Raumklimatisierung erreicht.

In dem geschlossenem System der Kapillaren fließt Wasser als Transportmittel für die Heizwärme. Räume können aber durch dieses System auch gekühlt werden und machen damit eine zusätzliche, lärmende Klimaanlage überflüssig.

Durch solche BEKA Heiz- und Kühlmatten kann ohne das Zugluft entsteht ein angenehmes Raumklima geschaffen werden.

Da das Heizmittel nur auf geringfügig höhere Temperatur erwärmt werden muss als die gewünschte Raumtemperatur spart man hier auch eine Menge Energie ein.

Technick und Wärmepumpen werden wie bei einem gewöhnlichen Heizsystem in einem Zentralem Raum installiert. Die durch die Kapillartechnik, dünnen Matten werden zum Beispiel auf dem Boden als Fussbodenheizung ausgelegt und nur mit einer dünnen Betonschicht geschützt. Durch die enge Vernetzung der einzelnen Kapillare wird so eine gleichmäßige Erwärmung, wenn gewünscht Kühlung, erreicht.

Da es ein selbstentlüftentes und ansonsten geschlossenes System ist braucht man hier auch nicht befürchten das sich die Kapillare, wie bei anderen Heizsystemen, durch zunehmende Verschlammung zusetzen. Selbst nach Jahren in Betrieb ist das Wasser im Heizungssystem kristallklar.

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