| Kuba – Eine kunterbunte Insel |
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Kuba – Eine kunterbunte Insel
Kubas Präsident Fidel Castro konnte vor kurzem seinen 80. Geburtstag feiern. Der zuvor bekannt gewordene kritische Gesundheitszustand des greisen „Comandante“ und die vorübergehende Abgabe seiner Amtsgeschäfte an seinen Bruder gab aber Anlass zu diversen Diskussionen zum Thema Kuba. Viel wurde darüber spekuliert wie es in Kuba nach der Ära Castro sein werde. Wie es wirklich sein wird können wir heute nicht sagen. Dennoch wird Kuba heute und auch in Zukunft ein faszinierendes Reiseland sein, das seine Besucher in jeder Hinsicht in den Bann zu ziehen vermag.
Der Kubatourist hat entweder die Möglichkeit über ein Pauschalangebot das Land kennen zu lernen, kann aber auch auf eigene Faust die Insel erkunden. Für eine Pauschalreise nach Kuba eignen sich diverse Angebote von jabala.de/">Reiseveranstaltern welche zeitweilig sehr günstig gebucht werden können. Die anschließende Unterbringung im Hotel und die geplanten Unternehmungen im Land geben einen guten Einblick in die Kultur des Landes. Für die individuelle Erkundung fernab der touristischen Zentren eignen sich die dafür vorgesehenen „Casas particulares“ bestens. Das sind Häuser die von privaten Kubanern betrieben werden und in welchen man für einen Betrag von ca. 15-25 Euro ein Doppelzimmer, auf Wunsch auch größtenteils mit Verpflegung beziehen kann. Diese Möglichkeit offeriert dem Kuba-Reisenden die Möglichkeit einen Blick in das Alltagsleben der Kubaner zu werfen und durch den familiären Anschluss bekommt er Einblick in dir Gepflogenheiten dieses südamerikanischen Landes. Die Reise nach Kuba will gut geplant sein und erfordert eine gewisse Vorbereitungszeit. So muss ein Reisepass vorhanden sein der bei Einreise noch mindestens ein halbes Jahr gültig ist. Die Einreise erfolgt mittels eines Touristenvisums welche vom Reisebüro oder der Fluggesellschaft erworben werden kann. Des Weiteren sollte man sich um Mückenschutz kümmern und auch die üblichen Dinge für die Reiseapotheke nicht vergessen. In Kuba angekommen, wobei sich die größten Flughäfen in Havanna, Varadero und Holguin befinden, kann man dann in eine vollkommen andere Welt eintauchen. Die Menschen scheinen für Stress keinen Platz in ihrem Leben zu haben und sind trotz ihrer relativ bescheidenen Verhältnisse freundlich und zuvorkommend. Der Durchschnittskubaner verdient zwischen 10 und 15 Euro monatlich, was erklärt, dass der Lebensstandard keinen westlichen Ansprüchen entspricht. Diese Tatsache trübt allerdings nicht die Lebensfreunde und so sieht man in den Straßen und auf den Plätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit tanzende singende und feiernde Menschen. Für Oldtimer-Fans ist Kuba ein Paradies der Extraklasse. Es können originale Chevrolet und Ford aber auch Modelle aus der sowjetischen Etappe wie Lada gesehen werden. Diese Autos bewegen sich im Einklang mit Pferdekutschen, Fahrradtaxis, Fahrrädern, Fußgängern und Reitern auf den Straßen Kubas. Unsichere Autofahrer sollten in Kuba davon absehen sich selbst ans Steuer zu setzen, da der Verkehr in Kuba volle Konzentration und zeitweise auch schnelle Reaktionen erfordert. So wird generell beim Überholen tagsüber gehupt und in der Nacht mit dem Licht aufgeblendet um den anderen Verkehrsteilnehmer auf das bevorstehende Manöver hinzuweisen. Kubanische Autofahrer, deren Blinker am Auto nicht funktioniert setzen, wenn überhaupt ihre Hand ein, um anzuzeigen in welche Richtung sie die Fahrt ändern. Die kubanische Küche verzeichnet Einflüsse der verschiedenen Epochen und Kulturen die in Kuba ihre Spuren hinterlassen haben. So kann man chinesische, spanische und afrikanische Zubereitungsweisen feststellen welche sich im kubanischen Essen vereinen. Es wird tendenziell viel Reis gegessen, aber auch Kartoffeln und verschiedenes Gemüse stehen auf dem Speiseplan des Kubaners. Fleisch wird viel weniger als in unseren Breiten verzehrt, da die Preise hierfür ähnlich der in Europa sind und daher für einen durchschnittlichen Kubaner zumindest in Unmengen nicht erschwinglich. Nun zu den wohl über die Grenzen Kubas hinaus bekanntesten Genussmittel dieser Insel. Nicht nur der Kubareisende weiß dass Kuba berühmt für Zigarren und Rum ist. Hier kann der Reisende sich querbeet durch die in Europa sehr teuren Zigarren rauchen und diese frisch und original vom Hersteller beziehen. Dies kann zum Beispiel anlässlich der Besichtigung einer Zigarrenfabrik in Havanna geschehen, wo den Besuchern gezeigt wird wie der Tabak verarbeitet und die Zigarren hergestellt werden. Der bekannteste Rum Kubas ist wohl Havanna Club, wobei auch Marken wie Varadero oder Mulata erstklassige Fabrikate darstellen. Die Preise hierfür liegen ähnlich wie bei den Zigarren bei circa der Hälfte des Preises in Europa. Beim Import müssen allerdings die Zollvorschriften beachtet werden. Ebenfalls ihresgleichen suchen die weißen Sandstrände Kubas. Hier lässt sich auch in einsamen Buchten und abgesehen von Tourismusströmen die Karibik genießen. Das warme und saubere Wasser lädt einen mit seinem strahlenden Blau zum träumen und baden ein. Unweit des Meeres kann man außerdem verschiedene Fische und Langusten fangfrisch, traditionell zubereitet und zu erschwinglichen Preisen genießen. Auch Taucher kommen in Kuba auf ihre Kosten und können die Unterwasserwelt der Südsee mit einer geliehenen Tauchausrüstung erkunden. Zusammenfassend kann man sagen, dass Kuba ein Land ist, welches durch seine Vielfalt und Einzigartigkeit den Reisenden in seinen Bann zieht. Die Menschen, die Architektur und die Individualität dieses Landes verstehen auf ihre eigene Weise zu beeindrucken. Kuba bietet sowohl für den Entspannungssuchenden, als auch für den Abenteurer oder den Kulturliebhaber eine Vielzahl an möglichen Ausflugszielen. |
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