Das Bildungskreditprogramm

Der Bildungskredit ist ein zinsgünstiges Darlehen, welches mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgeschlossen wird. Der Bund übernimmt dabei die Ausfallbürgschaft für den Kreditnehmer, wodurch günstigere Konditionen als bei einem herkömmlichen Kredit am Kapitalmarkt erzielt werden. Studenten und Auszubildenden soll der Bildungsgkredit in der fortgeschrittenen Phase Ihrer Ausbildung unterstützen und so den jeweiligen Abschluss erleichtern.

Föderungsberechtigt sind dabei Studenten die bereits erfolgreich ihre Zwischenprüfung abgelegt haben, sowie Auszubildende, die sich im vorletzten oder letzten Jahr ihrer Ausbildung befinden. Zu beachten ist, dass es sich hierbei unbedingt um einen berufsqualifizierenden Abschluss handeln muss und betriebliche Ausbildungen im Rahmen des Dualen Systems generell nicht gefördert werden. Eine Bedürftigkeit des Kreditnehmers ist, anders als beim BAFÖG, keine Voraussetzung für den Bildungskredit. Einkommen und circus-sociale.de/">Finanzen der Eltern werden nicht berücksichtigt.

Der Bildungskredit wird für maximal 2 Jahre in monatlichen Raten von jeweils 300 Euro ausgezahlt. Für besondere Belastungen kann unter Umständen auch ein geringer Teil des Kredit als einmalige Rate im Voraus ausgezahlt werden. Die Rückzahlung erfolgt dann 4 Jahre nach der ersten Auszahlung in monatlichen Raten von jeweils 120 Euro. Die anfallenden Zinsen werden bis zur Rückzahlung gestundet.

Die Zinsen für den Bildungskredit orientieren sich am europäischen EURIBOR zuzüglich einem Aufschlag und betrugen im April 2006 ca. 4%. Damit stellt diese Form des Kredit für Studenten sicherlich eine gangbare Möglichkeit der Studienfinanzierung dar, die zu diesen Konditionen am Kapitalmarkt nur schwer zu finden sein dürfte. Interessenten können sich für weitere Informationen und einen Kreditantrag an das Bundesverwaltungsamt in Köln wenden.

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