Tablehopping eine Modeerscheinung?

 

Hinter dem von Zauberern verwendeten Fachbegriff „Tablehopping“ verbirgt sich die ein bestimmtes Genre, nämlich das der Zauberei direkt am Tisch.

Noch vor geraumer Zeit konnten viele Veranstalter von Galas und Events nicht wirklich viel damit anfangen. Zu dieser Zeit waren vermehrt große Bühnenshows gefragt und gebucht worden. Heute setzen vor allem Unternehmen bei Kundenevents und Messen häufig auf einen Tischzauberer. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Zum einen wirken Zauberkunststücke direkt unter den Augen der Gäste sehr stark. Zum anderen sieht man einen Zauberer nicht alle Tage auf solch eine kurze Distanz.

Bei Tischzauberei können -schon alleine bedingt durch die Nähe zu den Gästen- die „herkömmlichen“ Techniken von Bühnenillusionen nicht direkt übernommen werden. Wichtig ist auch eine ausgefeilte und vor allem auch ausgereifte Tricktechnik des Vorführenden. Des Weiteren spielt die Wirkung des Zauberers auf die Zuschauer bei der Tischzauberei eine große Rolle. Dadurch dass der Vorführende direkt und nah bei den Gästen arbeitet, ist die Sympathie ein zentraler Faktor.

Klassische Tablehopping Events gibt es vermehrt in amerikanischen Restaurants. Dort ist an bestimmten Tagen im Monat ein Tischzauberer zu gast, der die Gäste vor oder auch nach dem Essen verzaubert. In den letzten Jahren ist dieser Trend auch in vielen deutschen Großstädten zu beobachten.

Vermehrt fragen auch Privatveranstalter bei der Planung von Geburtstagen oder Hochzeiten etc. nach Tablehopping. Ein entscheidender Vorteil der Tischzauberei ist, dass man auch unter schwierigen Bedingungen wie fehlende Bühne oder „verwinkelt sitzende Gäste“ seinen Gästen exklusives Entertainment bieten kann.

Maßgeblich für die „Entdeckung“ der Close-Up Zauberei im kommerziellen Bereich Anfang der 90er Jahre ist auch David Copperfield zu nennen. Er hat gezielt in seinen groß inszinierten Bühnenshows immer wieder kleine Showsequenzen von solchen „kleinen“ Zaubertricks gekonnt integriert.

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf http://www.zauberer-zauberkuenstler.info

 

 

Autor:

C. Englert

 

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