Porträtmalerei

Porträtmalerei

Bereits seit dem Altertum (4. Jahrtausend v. Chr.) ließen sich hochrangige Persönlichkeiten durch Porträtgemälde verewigen.

Eine lange Zeit, bis zur Renaissance, stand die Porträtmalerei allerdings hauptsächlich im Hintergrund gegenüber der Bildhauerei von Porträt-Statuen.

Die Hauptzeit der Porträtmalerei begann erst mit der italienischen Malerei der Hochrenaissance z.B. durch die Künstler Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael oder Tizian.

In den folgenden Jahrhunderten erblühte die Porträtmalerei, so war zum Beispiel Peter Paul Rubens im frühen 17.

Jahrhundert ein gefragter Auftragsmaler. Wer es sich leisten konnte, ließ sich schon damals von dem schon berühmten Barockkünstler verewigen.

Heute können sich nur wenige Menschen ein Original aus Künstlerhand leisten. Und einen echten Rubens schon gar nicht.

Seit dem Aufkommen der Fotografie im 19. / 20. Jahrhundert und einer moderneren Kommunikation veränderte sich die Porträtmalerei und so können sich auch Menschen, die gern ein Gemälde von sich oder ihren Lieben besitzen wollen, wenn der Wunsch nach ein bisschen Unsterblichkeit vorhanden ist, auf Leinwand verewigen lassen.

In der heutigen Auftragmalerei sind besonders Motive von Kindern, Enkelkindern, Eltern und Großeltern, aber auch geliebte Haustiere, vergötterte Automobile oder der Lieblingsblick in die Landschaft in der sehr beliebt.

Porträtgemälde werden, wenn man es sich leisten kann, heute oft als individuelles Geburtstagsgeschenk in Auftrag gegeben.

Gute Künstler malen in einer Perfektion, dass die Ähnlichkeit mit den Vorlagen verblüffend ist und fast wie ein Foto wirkt.

Selbst Änderungen nach eigenen, persönlichen Wünschen lassen sich verwirklichen. Kleine eigene Schönheitsfehler können dezent auf Wunsch verschwiegen werden.

Stefan Heuer
Bilder, Gemälde und Ölgemälde

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