Henri Matisse
Der französische Maler, Bildhauer und Grafiker Henri Matisse wurde 1869 in Le Cateau geboren. Er studierte zunächst Rechtswissenschaften, bevor er sich der Malerei zuwandte. Seine Werke waren geprägt durch die Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts, insbesondere durch den Impressionismus und die Bilder von Cezanne. Er war zusammen mit Paul Gauguin und Vincent van Gogh einer der Begründer der Kunstrichtung des Fauvismus (von "Fauves", die "Wilden"). Bilder des Fauvismus sind geprägt durch kräftige Farben, vereinfachte, zusammenfassende Formen und den Verzicht auf Körpermodellierung durch Hell-Dunkel-Komposition. In seinen späteren Werken wurde der Papierschnitt das vorherrschende Ausdrucksmittel. Einige bekannte Werke aus dieser Zeit sind "Der Papagei und die Meerjungfrau" (1952) und "Blauer Akt, Seilspringerin" (1952).


Darüber hinaus sind seine bedeutendsten Werke

- Luxus, Stille und Begierde (1905)
- Lebensfreude (1905)
- Dame in Blau (1937)
- Die Garbe (1953)

Henri Matisse starb 1954 in Nizza. Eine Reihe seiner Bilder kann man - z.T. in sehr schönen alten Bilderrahmen präsentiert - in der Berliner Sammlung Berggrün besichtigen.
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