| Die Geschichte des Kalenders |
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Die frühsten Kalender waren stark beeinflußt von der geographischen Lage der Menschen die ihn erfanden. In kalten Regionen war das Konzept des Jahres oft bestimmt durch die Unterschiedlichen Jahreszeiten. In wärmeren Ländern dagegen, in denen die Unterschiede der Jahreszeiten geringer sind, wurde der Mond die wichtigste Zähleinheit. Der Ägyptische KalenderDie Grundlage für unseren heutigen Kalender legten die Ägypter etwa 4000 v. Chr. Ihr Kalender bestand aus 12 Monaten mit 30 Tagen, also 360 Tage im Jahr, um dies in Einklang mit einem Sonnenjahr zu bringen hängten sie 5 zusätzliche Tage an das Ende des Jahres. Die Ägypter hatten errechnet, das ein Sonnenjahr etwa 365 1/4 Tage lang ist, aber statt alle 4 Jahre einen Tag mehr zu haben, ließen sie den 1/4 Tag einfach weg. Das führte dazu, daß alle 1460 Sonnenjahre 1461 ägyptische Jahre vergingen, und dadurch mit der Zeit die Sommermonate in den Winter fielen. Der Römische KalenderAls das römische Reich zur Welt macht wurde, waren die Schwierigkeiten im erstellen eines genauen Kalenders schon bekannt, aber sie erschwerten es sich noch zusätzlich damit, daß sie gerade Zahlen als Unglücks zahlen ansahen, und deshalb ihre Monate 29 oder 31 Tage lang machten, mit der Ausnahme des Februars, der 28 Tage lang war. Es gab demnach vier Monate mit 31 Tagen, sieben Monate mit 29 Tagen und einen Monat mit 28 Tagen, das zusammen ergab 355 Tage. Um die Differenz zum Sonnenjahr auszugleichen erfanden sie einen 13. Monat, genannt Mercedonius, den es jedes zweites Jahr gab. Mit der Zeit jedoch wurde trotz Mercedonius die Differenz zum Sonnenjahr so groß, daß Julius Caesar im Jahr 45 v. Chr seinen Astronomen Sosigenes mit der Reformierung des Kalenders beauftragte. Ein Jahr von 445 brachte den Kalender zurück auf Gleichstand mit dem Sonnenjahr, danach wurde das Sonnenjahr mit 365 Tagen und 6 Stunden zur Grundlage für den Kalender. Die Monate waren 30 oder 31 Tage lang und für die 6 Stunden gab es alle 4 Jahre 366 Tage im Jahr. Dieser Kalender wurde Julianischer Kalender genannt. Trotz der Korrekturen ist der Julianische Kalender immer noch 11 1/2 Minuten länger als ein Sonnenjahr, und das machte sich über die Jahrhunderte bemerkbar. Die Gregorianische ReformIm 15 Jahrhundert waren Kalender und Sonnenjahr wieder einmal um etwa eine Woche auseinandergedriftet, was Papst Gregory XII im Jahr 1582 zu einer erneuten Reform veranlasse. Mittwoch der 4. Oktober 1582 war der letzte Tag des Julianischen Kalender, danach folgte Freitag der 15. Oktober. Die Änderungen im sogenannte Gregorianischen Kalender waren gering, alle vier Jahre sollte es ein Schaltjahr geben, außer es ist ein volles Jahrhundert wie 1700 oder 1800. Jahrhundert Jahre sind nur dann ein Schaltjahr, wenn sie durch 400 geteilt werden können, also z.B. 1600 oder 2000. Diese Änderungen machten den Kalender ausreichend genau, sodaß er Heute noch bestand hat. Das Kalenderjahr ist zwar immer noch 26 Sekunden länger als ein Sonnenjahr, aber das macht in 3323 Jahren nur einen Tag Seit Gregory XII wurden mehrere Versuche einer erneuten Reform unternommen, jedoch konnte sich keine durchsetzen. Heutzutage ist der Kalender in fast jedem Haushalt zu finden, meist in Form eines Foto Kalenders, mit einem unterschiedlichem Bild für jeden Monat. Hierbei gibt es mittlerweile für jeden Geschmack etwas, besonders beliebt sind auch Kalender von Stars, wie z.B. der Verona Feldbusch Kalender 2005. Autor: Odeiko Trost [odeiko(at)cynova.de] |
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