Andy Warhol
Andy Warhol ist bekannt als Begründer und Hauptfigur der Pop-Art. Er wurde am 6. August 1928 in Pittsburgh, Pennsylvania, als Sohn tschechischer Immigranten geboren.

Andrew Warhola, wie sein ursprünglicher Name war, interessierte sich früh für das Zeichnen und Malen und studierte nach der Highschool Gebrauchsgrafik am Carnegie Institute of Technology. Nach seinem Abschluss ging er nach New York City und arbeitete dort unter anderem als Illustrator und in der Werbebranche.

Bereits 1955 hatte er sich als Künstler einen Namen gemacht und war bekannt für seinen Stil der seriellen Reproduktion der Bilder von Alltagsgegenständen, wie z. B. Coca-Cola-Flaschen oder von Potraits bekannter Persönlichkeiten. So bringt eines der bekanntesten Bilder von Andy Warhol, die Abbildung der Campbell's Soup Konservendose seinen Stil - die Künstlichkeit der Konsumkultur - unverkennbar zum Ausdruck.

Im Jahre 1962 gründete er die "Factory", sein Kunststudio, wo er vor allem Poster und Grafiken herstellen ließ.
So wurden zwischen 1962 und 1964 über 2000 Bilder produziert. Die Factory diente aber auch als Filmstudio für eine große Zahl experimenteller Filme. So entstand z. B. 1963 sein erster Film "Sleep", der sechs Stunden lang einen schlafenden Mann zeigte.

Andy Warhol war nicht nur Künstler, sondern auch ein erfolgreicher Unternehmer, gründete z.B. ein eigenes Magazin "InterVIEW" und war zeitweilig Produzent für die Rockband "Velvet Underground". 1975 erschien seine Biografie "The Philosophy of Andy Warhol: From A to B and Back Again".

Andy Warhol starb am 22. Februar 1987 in New York City bei einer Gallenoperation.

Einige seiner bekanntesten Werke sind:
  • Marilyn (1964)
  • Campbell Soup (1964)
  • Mao (1972)
  • Mick Jagger (1975)
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