Suchmaschinen setzen auf Redaktion
Das oberste Ziel der Internet-Suchmaschinen ist, ihren Benutzern gute Suchergebnisse zu liefern. Was gut und was schlecht ist, versuchen moderne Suchmaschinen an vielen unterschiedlichen Kriterien festzumachen. Es zählen Inhalte, Meta-Tags und die Anzahl der eingehenden Links. Aber auch ausgehende Links werden herangezogen. Trotzdem gelingt es selten, ansprechende Suchtreffer zu liefern. Ein Grund hierfür ist, dass Webdesign-Profis kontinuierlich analysieren, worauf Suchmaschinen Wert legen. Mit speziellen Tools zur Suchmaschinen-Optimierung tricksen Sie die Suchmaschinen immer wieder aus, und mogeln sich so in die Top-Ten bei Google und Co.

Damit die Suchergebnisse den Benutzern trotzdem weiter helfen, setzen die großen Suchmaschinen mehr und mehr auf die menschliche Urteilskraft. Link-Kataloge und freie Mitarbeiten beobachten die Qualität der Suchergebnisse, und liefern wertvolle Anhaltspunkte, um Abzocke und Spam zu reduzieren.
So verlässt sich beispielsweise Google schon lange Zeit auf die Redakteure des Open Directory Poject, und bewertet dort eingetragene Seiten sehr positiv.

Seit Frühjahr 2005 geht diese Große Suchmaschine jedoch noch einen Schritt weiter, und wirbt international und vorrangig an Universitäten Studenten an, um die Qualität der Suchergebnisse verschiedener Algoritmen und Filter zu bewerten. Welchem Zweck dies genau dient, ist den Suchmaschinen-Experten bislang nicht klar. Sollen schlechte Webseiten erkannt werden, oder sollen nur die Filter der eigenen Suchtechnologie verbessert und justiert werden?

Man kann den Webmastern nur raten, sich auf dem Laufenden zu halten, und moderne Tools und Techniken einzusetzen, um auch in den nächsten Jahren noch die Nase vorn zu haben.
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