| Markt für mobile Daten knackt 100 Milliarden Dollar-Marke: Asien in der Vorreiterrolle |
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London/Düsseldorf/Bern, www.ne-na.de - Der mobile Datenverkehr hat den Mobilfunkbetreibern rund um den Globus im vergangenen Jahr Umsätze in Höhe von 102,1 Mrd. Dollar eingespielt und damit zum ersten Mal die 100 Mrd. Dollar-Marke geknackt. Das geht aus Berechnungen der britischen Marktforscher von Informa Telecoms & Media http://www.informatm.com hervor. Zum Vergleich: Ungefähr dieselbe Summe haben allein die europäischen Betreiber für die UMTS-Lizenzen bezahlt.
Der schwedische TK-Konzern Ericsson http://www.ericsson.com/de sieht die Nachfrage nach mobilen Datendiensten besonders mit der Verbreitung von HSDPA und HSUPA ansteigen. „Für die zweite Jahreshälfte 2006 rechnen wir mit den ersten Handys, die eine HDSPA-Integration aufweisen. Auch die neuen UMTS-Standards werden in Notebooks integriert“, so Mehdi Schröder, Vice President Enterprise bei Ericsson Deutschland. In einer Studie, die auch die Schweiz und Deutschland umfasst, habe Ericsson festgestellt, dass besonders die Verfügbarkeit von hohen mobilen Bandbreiten eine unerlässliche Voraussetzung für erfolgreiche Business-Applikationen sei: „Mobile Datendienste für Geschäftskunden sind wesentlich komplexer als für Privatkunden. Besonders die Integration branchenspezifischer Anwendungen, etwa Außendienststeuerung für Vertrieb und Service, braucht seine Zeit. Während bei privatkundenorientierten Anwendungen häufig schon nach drei bis sechs Monaten ein Resümee über Erfolg oder Misserfolg gezogen wird, sehen bei Geschäftskunden ein bis zwei Jahre Vorlaufzeit, bis die Anwendungen wirklich greifen. Daher steht bei Unternehmen das Thema mobile Datenanwendungen noch vor dem breiten Marktdurchbruch", weiß Schröder.
In der Schweiz sieht Ericsson die Situation ähnlich. „Wir erwarten, dass sich in den nächsten sechs bis zwölf Monaten ein solides und attraktives Angebot an Operator-Diensten für die neuen 3G-Standards einstellen wird. Darauf aufbauend planen viele Unternehmen eigene vertikale, also branchenspezifische Anwendungen, besonders in den Branchen Versicherungen, Handel, Transport, Energie und Telekommunikation“, prognostiziert Schröder. |
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