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Handy im Ausland - Was ist Roaming? |
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Nimmt man sein Handy mit in den Urlaub, benötigt man auch dort einen Mobilfunkanbieter, der das Telefonieren überhaupt ermöglicht. Heimische Netzbetreiber wie ePlus oder T-Mobile sind dort aber natürlich nicht ansässig. Statt dessen gibt es dort sogenannte "Roaming-Abkommen" mit den ausländischen Netzbetreibern. Das Handy sucht sich automatisch ein neues Handynetz, wenn das alte nicht mehr verfügbar ist. Man erkennt dies auf dem Display: Wenn dort nicht mehr der Name des eigenen Netzbetreibers steht, sondern der eines anderen, hat sich das Handy ganz von alleine einen der Roaming-Partner gesucht und sich an dessen Netz angemeldet. Neue Handys muss man hierfür jedoch nicht besitzen, dies funktioniert auch mit alten Mobiltelefonen. So kann man sich durch die Welt bewegen und das Handy bietet stets die Möglichkeit, ein Telefonat zu führen oder eine SMS zu versenden. Das Handy verwendet also das Netz eines fremden Netzbetreibers und man telefoniert über diesen - das nennt sich Roaming. Der ausländische Mobilfunkanbieter rechnet die angefallenen Verbindungskosten mit dem deutschen Netzbetreiber ab, und der berechnet sie an den Kunden weiter. Wie hoch diese Kosten sind, hängt aber immer vom jeweiligen Roaming-Abkommen ab. Preise von 1,49 Euro für einen simplen SMS-Versand oder mehrere Euro pro gesprochener Minute sind dabei keine Seltenheit. Und das gilt nicht nur für Anrufe, die man selbst tätigt, sondern auch für ankommende Telefonate. Informieren Sie sich also schon vor dem Urlaub, mit welchem ausländischen Netzbetreiber Sie am günstigsten nach Hause telefonieren können. |