| Physiologie des Sportlers |
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Langfristiges Training hat verschiedene Anpassungswirkungen des Körpers zur Folge. Die Herzschlagfrequenz ist im Vergleich zum Untrainierten niedriger. Kann allerdings bei Maximalbelastungen höhere Werte annehmen. Der Blutdruck stellt sich auf ein niedrigeres Ruheniveau ein. Die Energieversorgung des Körpers wird deutlich verbessert durch eine Zunahme der Mitochondrienzahl und Mitochondriengröße, eine Steigerung des Myoglobingehalts und der innermuskuläre Energiespeicher (Energiephosphat, Glykogen und Triglycerid). Die Durchblutung der Muskulatur und die Blutverteilung wird wirtschaftlicher. Letztendlich steigt auch die körperliche Leistungsfähigkeit wie durch die Messung der aeroben Schwelle gezeigt werden kann. Trainierte vertragen imVergleich zu Untrainierten auch eine höhere Laktatkonzentration im Blut. Der hemmende Effekt des Laktakts bzw. der Milchsäure kommt bei Trainierten weniger schnell zum Tragen. Das Eingehen einer Sauerstoffschuld ist bei Trainierten ebenfalls geringer.
Die verschiedenen Trainingsformen schützen auch in präventiver Weise vor:
Durch Training steigt der Laktatspiegel langsamer an und erhöht somit das körperliche Leistungsvermögen. Grund dafür ist die Erhöhung der allgemeinen aeroben Ausdauer, eine Erhöhung der maximalen Sauerstoffaufnahme sowie einer Vergrößerung des Herzvolumens. Schon ein Training von 3 mal pro Woche auf einem Ergometer, Laufband, Ellipsentrainer, Crosstrainer oder Heimtrainer bringt diese Erfolge für die Gesundheit. Marken wie Kettler, Life Fitness, Horizon und Daum stehen für Qualität.
Durch regelmäßiges Training und richtige Ernährung ergeben sich folgende Wirkungen: · Zunahme der Muskelumfänge z. B. Oberarme, -schenkel · Erhöhung der Belastbarkeit · Anstieg der Serumproteine · Anstieg des Blutzuckers · Anstieg des Hämoglobin-Gehalts · Anstieg von Enzymen wie LDH, SGOT, alkalische Phosphatase
Bei häufigem und intensiven Training sollten Sie auf einen ausreichende Vitamin- und Mineralien- sowie Spurenelementezufuhr achten. Nahrungsergänzung erweisen sich hierbei oft als erlaubtes und geeignetes Mittel einen erhöhten Bedarf zu decken. Besser ergänzt als einen Mangel durch Sport erzeugt.
Maik Mohl
Training schützt somit vor den gesamten sogenannten Zivilisationskrankheiten mit Ausnahme der Karies. |
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