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Kann Ernährung Krebs beeinflussen? |
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Im Vordergrund stehen die neuesten
Erkenntnisse der Tumorforschung sowie die daraus abgeleiteten Möglichkeiten
neuer Diagnoseverfahren und Ernährungstherapiekonzepte bei einer ganz
bestimmten Art von Tumoren. Diese zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass
sie im Gegensatz zu normalen Körperzellen ihre Energieversorgung auch in
Abwesenheit von Sauerstoff sicher stellen können, da sie Traubenzucker (Glukose)
nicht verbrennen (sauerstoffabhängig), sondern zu Milchsäure vergären
(sauerstoffunabhängig). Diagnostizieren lässt sich diese Krebsform mittels
eines eigens dafür entwickelten schnellen sowie preiswerten Gewebetests. Als
weitere Kongressthemen sind rheumatische Erkrankungen, Osteoporose sowie
Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten auf dem Prüfstand der
Wissenschaftler. Krebspatienten und deren Angehörige lädt die Gesellschaft für
Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. am 7. Oktober 2006 von 16.00 Uhr bis 17.30
Uhr zum kostenlosen Patientenseminar "Ernährung bei Krebs – Seminar für
Betroffene und Angehörige" ins Kármán Auditorium der RWTH Aachen ein. Hier
werden neben umfassenden Informationen zur praktischen Umsetzung des neuen
Therapiekonzeptes, ferner Erfolgsberichte von Krebspatienten sowie die
Entwicklung entsprechender Lebensmittel vorgestellt. Die Teilnahme am
Patientenseminar ist kostenlos. Eine
Anmeldung kann unter der Telefonnummer 0241 -96 10 320 oder direkt am 7.
Oktober am Tagungsbüro im Kármán Auditorium der RWTH Aachen erfolgen. Weitere
Informationen sind unter www.ernaehrungsmed.de verfügbar. Zusätzlich finden Betroffene und
Interessierte ab dem 1. November 2006 Informationen und Austauschmöglichkeiten
unter www.krebsernaehrung.de.
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