| Heilpraktiker Ausbildung für Psychotherapie als Prüfungsvorbereitungskurs für die Amtsarztprüfung |
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Um rechtlich als Psychotherapeut arbeiten zu dürfen muss man Arzt, Psychologischer Psychotherapeut oder Heilpraktiker sein. Es gibt zwei Arten von Heilpraktikern: der „große Heilpraktiker“ der Psychotherapie und Naturheilverfahren anwenden darf und der „kleine Heilpraktiker“ der Psychotherapie machen darf. Psychotherapie ist dabei die Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen, wie z.B. Depressionen, Angststörungen, Schlafstörungen, sexuellen oder dissoziativen Störungen. Voraussetzung für eine Zulassung als Heilpraktiker für Psychotherapie ist dabei eine Überprüfung beim Amtsarzt des zuständigen Gesundheitsamtes. Die Bezeichnung „Überprüfung“ drückt aus, dass diese Prüfung nicht in Deutschland einheitlich geregelt ist, sondern die Art der Durchführung vom Gesundheitsamt selbst entschieden werden darf. Die meisten Gesundheitsämter führen eine schriftliche und mündliche Überprüfung des Fachwissens durch. In vielen Gesundheitsämtern beinhaltet die schriftliche Überprüfung 28 Multiple-choice-Fragen zu verschiedenen psychiatrischen Krankheitsbildern und Therapieverfahren. Ist die schriftliche Überprüfung bestanden, dann werden in der mündlichen Überprüfung meist Fälle vorgestellt und der Prüfling soll dann sagen, was er als Therapeut mit diesen Patienten machen würde. Dabei wird geprüft, ob er Krisen, Suizidalität und organische Ursachen erkennen kann und dadurch „keine Gefahr für die Volksgesundheit ist“, wie es im Gesetzestext heißt. Da diese Überprüfung beim Gesundheitsamt sehr anspruchsvoll ist, gibt es bundesweit die Ausbildung zum Heilpraktiker Psychotherapie als Prüfungsvorbereitungskurs. Hier wird den Teilnehmern das Heilpraktiker Psychotherapie Fachwissen leicht lernbar und gut aufbereitet präsentiert. Durch Diskussionen und schrittweise Vertiefung können die Teilnehmer sich das Prüfungswissen bestmöglich erarbeiten. Beim zusätzlichen intensivem Selbststudium unter fachlicher Betreuung erweitern sie zunehmend ihr Wissen über psychische Störungen. So lernen die Teilnehmer u.a. auch, wie sie die Suizidgefährdung eines Patienten erkennen und damit umgehen können. Begleitend zur Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie ist es für die Überprüfung und die spätere therapeutische Tätigkeit wichtig, sich in mindestens einem Therapieverfahren auszubilden, z.B. Integrierende Psychotherapie, NLP, Gestalttherapie, Psychodrama u.a. Auch für Coachs und Berater können gut von einer Heilpraktiker Ausbildung für Psychotherapie profitieren, da sie nicht nur mehr Klienten behandeln dürfen, sondern rechtlich auch abgesichert sind, wenn der Klient ein psychische Störung hat. Autor: Psychologischer Psychotherapeut Dipl.-Psych. Norman Ehlert, Therapie Institut norman-ehlert.de, |
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