| Der String Tanga |
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Schon lange wurden Tanga-artige Kleidungsstücke von Tänzerinnen und Tänzern getragen. Dennoch wurden, wie in der englischsprachigen Wikipedia zu lesen ist, Tangas erst in den Siebzigern des Letzten Jahrhunderts wirklich populär. Zunächst jedoch nur in Südamerika, besonders in Brasilien. Allerdings war der Tanga hier jedoch anfangs ein Kleidungsstück, das - wie der Bikini - in erster Linie am Strand getragen wurde. Kennzeichnend für den Tanga war, dass sein Hinterteil so dünn war, dass es beinahe zwischen den Pobacken verschwand. In seiner frühesten Form war er ein Band zwischen den Beinen, das von einem Band um die Hüften in Position gehalten wurde. Diese Form kam schon ende des neunzehnten Jahrhunderts auf und wurde G-String genannt. Heute wird als G-String ein Tanga-Slip bezeichnet, dessen hinteres Teil T-förmig ist. Im Gegensatz dazu weist ein V-String an gleicher Stelle eine V-Form auf. Der Ursprung des Wortes „G-String“ ist unklar. Es gibt Spekulationen, dass dieser Name in Analogie zur dicksten Saite (englisch „String“), der G-Saite einer Geige verwendet wurde. Andere Spekulationen leiten das „G“ von „girdle“ (Gürtel) oder „groin“ (Leistengegend) ab. G-Strings tauchen bereits auf einigen recht alten Fotografien auf. Viele Naturvölker, wie etwa die Khoisan im südlichen Afrika trugen über Jahrhunderte ähnliche Kleidungsstücke. Die Bezeichnung der Khoisan für dieses Kleidungsstück war auch schon damals „Tanga“. Diese Bezeichnung wurde, außer im Deutschen, etwa auch im Spanischen beibehalten. Auf Englisch bezeichnet das Wort „Tanga“ hingegen einen Slip, der zwar ebenfalls an den Seiten Bänder hat. Im Englischen Sprachraum hat ein Tanga jedoch auf der Rückseite immer ein dreieckförmiges Stück Stoff anstatt nur einer Kordel.Artikel von Florian Mayer mediasbrain-contact --at-- yahoo --dot-- de |
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