| Zu Weihnachten |
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Mit der Weihnachtszeit teilt sich unsere Gesellschaft wieder in zwei Lager, die sich recht extrem gegenüber stehen. Die einen freuen sich schon Monate vorher auf Weihnachten und sehnen sich die Adventszeit herbei, um endlich wieder ihre Häuser und Gärten mit bunten Lichtern schmücken zu können und all die süßen Vorbereitungen in die Wege zu leiten, die dem Freude schenken und der Besinnlichkeit dienen sollen. Den einen zaubert dieses Schauspiel Glanz in die Augen und ein Lächeln ins Gesicht, während andere sich fast angewidert von dem ganzen Trubel zeigen, der mit den Lichtern in den Gärten, dem Konsum und der allgemeinen Aufgeregtheit einhergeht. Diese empfinden all das, was sich um Weihnachten rankt als zutiefst verlogen in einer Welt die sich sonst nicht so sehr um Großzügigkeit und Nächstenliebe schert und sie betrachten es als ehrlicher, dies auch zu Weihnachten nicht zu heucheln. Für diejenigen, deren Schwäche es ist, sehr egozentrisch zu sein und kaum an andere großzügig denken zu können, ist es durch ihre Ablehnung einfacher, gute Argumente gegen Weihnachten zu sammeln, um sich so mit besseren Gefühlen von der Angelegenheit distanzieren zu können als sich mit den eigenen Schwächen auseinander zu setzen. Die meisten anderen erleben diese Zeit als größte Aktivität. Es gilt noch pünktlich zum Fest all die Geschenke für die Angehörigen und Freunde einzukaufen, den Weihnachtsbaum zu besorgen, aufzustellen und zu schmücken, das Essen zu planen und sich als Gast oder Gastgeber vorzubereiten. Je näher der Termin rückt, desto stärker wird der Druck. Kurz vor Weihnachten kann man den Stress in vielen Gesichtern der Menschen vor und hinter den Verkaufstresen ablesen, wenn dann aber alles vorbereitet ist, versöhnt sie meist eine besinnliche Zeit. Egal also, wie man zu Weihnachten steht, berühren tut es fast alle in unserer Gesellschaft, so oder so. Das Wort, Weihnachten ist eine besinnliche Zeit, gilt also für jeden in dieser Zeit, auch für die, die Weihnachten ablehnen, denn sie besinnen sich, zu sehen, woran dies liegt und sind auch mit ihren ganzen Gefühlen an diesem Fest beteiligt. Verfasser: Frank SpethEmail: |
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