Schule mit Zukunft?
Was haben wir von den ganzen Studien, wenn wir an den Grundproblemen nichts ändern?
Bereits in der Grundschule sitzen oft bis zu 31 Schüler in teilweise kleinen Schulklassen und bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit.
Viele sind nicht in der Lage einen deutschen Satz vollständig und richtig zu sprechen, viele Schüler sind Verhaltensauffällig oder bringen eine ganze Reihe von anderen sehr individuellen Problemen mit. Dies soll dann eine Lehrerin im Schulalltag meistern.
 
Bereits hat man die Abiturzeit um 1 Jahr verkürzt und es sollen bereits 5jährige in die Schule.Das heißt unsere Kinder stehen bereits zwei Jahre früher auf der Strasse und wissen nicht wohin, teilweise weil sie noch zu jung sind um eine Entscheidung für ihre berufliche Zukunft zu treffen, aber auch weil sie keine Chance haben ihren Berufsvorstellungen was zu finden.
Offene Ganztagsschule sprießen aus dem Boden, gute Horte werden gestrichen.
OGS sind für viele Eltern zu teuer und manchmal nicht besonders vom Konzept durchdacht.
Einfachere Lösungen, die auf lange Sicht viel mehr Erfolg bringen würden, wären zum Beispiel die Verkleinerungen der Klassenstärke.
Bei einer Klassenstärke von ca 17 Kinder könnte der Lehrer pädagogisch und leistungsmäßig viel besser auf die Schüler eingehen.
Warum installiert man nicht für die 5jährigen eine Vorschule, die die Kinder gezielt fördert, sie aber trotzdem noch im Kindergarten lässt. Somit würden die Kinder weiterhin den ganzen Tag betreut und würden mit weniger Defiziten ins 1. Schuljahr starten.
 
Es gäbe noch viele Verbesserungen, die zwar auch Kosten verursachen, aber zumindestens effektiver für unsere Kinder wären.

Hildegard Venghaus, , sp. www.laser-sensor.de

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