Katzen und ihr Ursprung
 

Katzenaugen leuchten im Dunkeln

Die Katzen stammen nach heutiger Meinung der Forscher von den Vorfahren der Schleichkatzen oder verwandten Formen ab. Die ersten Katzen lebten bereits im späten Eozän (ist eine spezielle Zeitstufe des Erdzeitalters und liegt ca. 58 bis 36 Millionen Jahre zurück), sie gehörten beispielsweise den Gattungen Aelurogale und Eofelis an.

Zur Hauptursprungslinie gehören die Säbelzahnkatzen die schon zu Zeiten der Dinosaurier existierten. Leider sind in den Jahrmillionen Jahren kaum Fossilien von Katzen gefunden worden, was darauf schließt das Katzen nie sonderlich häufig in der Evolution zu finden waren. So gut wie alle Katzenarten sind in ihrem Bestand stark gefährdet, die größten Ursachen sind die Zerstörung der natürlichen Lebensräume sowie der Fellhandel und die Traditionelle Chinesische Medizin.


Die Katzenfamilie wird traditionell in Klein- (Hauskatzen, Perserkatzen) und Großkatzen (Tiger, Leoparden & Löwen) unterteilt, allerdings gibt es unterschiedliche Ansichten der Einteilunsvarianten.
 

langes, dichtes und seidiges Fell

Die Perserkatze ist die populärste und älteste Rassekatze, die es gibt. Sie teilen sich einen gemeinsamen Standart mit den Exotischen Kurzhaarkatzen und den Colourpoint. Die einzigen Unterschiede sind Fell-Länge, Fell-Textur und in die Farbe. Eine Perserkatze ist mittelgroß bis groß und hat kurze, aber dafür dicke Beine. Sie hat dichtes, langes und seidiges Fell. Um Verfilzungen zu vermeiden, sollte dieses täglich mit einer Bürste gekemmt werden. Durch das robuste Fell ist die Perserkatze gut für die Wohnungshaltung geeignet und hat ein sehr ausgeglichenes und ruhigen Gemüt.

kurzes Fell, starker Körper

Die Vorfahren der europäischen Kurzhaarkatze waren ganz gewöhnliche Haus- und Dorfkatzen. Sie wurde erst 1982 als Rassekatze anerkannt Es wird angenommen, dass die europäische Kurzhaarkatze von der europäischen Wildkatze abstammt, weil sie oft getigert ist. Wie der Name schon sagt, hat diese Katze kurzes Fell und ihre Fellzeichnung ist sehr unterschiedlich. Es gibt sie in allen Farben und Mustern. Sie hat lange starke Beine, eine breite Brust und ihr Körper muskolös und kräftig gebaut. Die europäische Kurzhaarkatze ist ein sehr liebevolles, intelligentes und anhängliches Tier.
 

doppellagiges Fell, stabiler Körperbau

Die Sibirische Katze steht den Wildkatzen wohl am nähesten. Daher wird sie zu den natürlichen Katzen gerechnet. Bis 1991 wurde sie sogar "Sibirische Waldkatze" genannt. Der Zusatz "Wald" wurde jedoch abgeschafft, um sie besser von der "Norwegischen Waldkatze" zu unterscheiden. Bereits vor über 1000 Jahren wurde diese Katzenrasse erwähnt. Sie entstammt aus dem extremen Klima in der Ukraine und den sibirischen Teilen Russlands. Ihr Körperbau ist sehr stabil. Ihr Fell ist doppellagig und besteht aus wasserabweisenden Deckhaar und dichtem Unterfell um sich vor dem extremen Klima Sibiriens zu schützen. Zusätzlich besitzt sie einen langen buschigen Schwanz. Zum Rassestandart gehören ebenfalls die typischen Luchspinsel an den Ohren. Die sibirische Katze ist ein sehr menschenbezogenen Tier und hat ein ruhiges Gemüt.

schlank, zierlich & verschmust

Auf den ersten Blick sieht der Betrachter eine haarlose Katze. Wenn man jedoch genauer hinschaut entdeckt man bei der Sphynx Katze einen weichen Haarflaum, den sie am ganzen Körper hat. Laut Rassestandart sind an den Ohren und am Schwanz Haare erlaubt. Haarlose Katzen erscheinen auf Berichten aus dem Altertum. Von 1902 stammt das älteste Fotodokument zweier Sphynx Katzen aus Mexiko. Jedoch stammen die heutigen Zuchtlinien dieser zierlichen Katzen aus Kanada. Die Sphynx Katzen sind sehr intelligente Tiere und sehr anhänglich. Es wirkt, als wären sie sogar aufdringlich.

< zurück   weiter >