|
Englisch für Kinder mit bumble-bee |
Frühkindliches Lernen -
Warum sollen Dreijährige eine Fremdsprache lernen?
Anfang der Neunziger Jahre sind Wissenschaftler zu dem
überraschenden Ergebnis gekommen, dass frühkindliche
Erfahrungen das Gehirn strukturieren und es formen wie Knetmasse. Die
Qualität und Menge der Inputs, die es in sensiblen Phasen bekommt,
entscheiden, wie leistungsfähig das Gehirn wird. In diesem
Zusammenhang wurde z.B. nachgewiesen, dass durch das Erlernen einer
zweiten Sprache im frühen Kindesalter das Gehirn und die
allgemeine Intelligenz gefördert werden.
Da das kindliche Verarbeitungssystem nur Informationen
aufnimmt, die es gerade gebrauchen kann, besteht keine Gefahr, ein Kind
dadurch mit Informationen zu überfluten.
In jeder der o.g. sensiblen Phasen lernen Kinder
bestimmte Fähigkeiten besonders schnell. Man spricht hier von
sogenannten “Zeitfenstern”. Je mehr ein Kind in dieser Zeit
gefördert wird, desto leichter und schneller lernt es später.
Diese Lernfähigkeit nimmt ab dem fünften Lebensjahr
kontinuierlich ab. Die Lernfenster fallen nach und nach zu, und wenn
die Verschaltung der Nervenzellen im Gehirn nicht zum richtigen
Zeitpunkt erfolgt, lässt sich das nicht mehr nachholen. Die
sensible Phase zum Erlernen einer Sprache geht von der Geburt bis zum
10. Lebensjahr. Rasant geht die Sprachentwicklung ab dem Alter von zwei
Jahren. Mit drei hat ein Kind einen passiven Wortschatz von 3.000
Wörtern und einen aktiven von 1.000 Wörtern. Jedes zweite
Dreijährige kann ganze Sätze bilden.
Was die Sprache anbelangt, sind uns die Kleinen
weit voraus. Sie könnten jede der 6.000 Sprachen im Handumdrehen
lernen. Wissenschaftlich spricht alles dafür, dass die Zeit
zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr dafür ideal ist. Die Chance,
eine Fremdsprache, die nach dem 10. oder 11. Lebensjahr gelernt wird,
wie eine Muttersprache zu beherrschen, ist gering.
Mehr Informationen finden Sie unter www.bumble-bee.info
|