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Wer einem erzählen würde, Bohnen können Tote aufwecken, wird nicht mehr weiter verwundert sein, wenn er von dem alkoholfreien Gebräu mit dem Namen Kaffee hört. Diese Bohnen wachsen in brauner Farbe auf riesigen Plantagen in den geeigneten Anbaugebieten. Allerdings ist der Plantagenbetrieb zum Kaffeeanbau stark in die Kritik geraten, wenn das Thema der Schwellenländer angesprochen wird. Kinderarbeit wird dann immer als erste Problematik hervorgehoben. Dies geht so weit, dass ähnlich zum in der Vergangenheit gepflegten Konzept der freilaufenden Hühner, der Begriff des so genannten fairen Kaffees ins Spiel gebracht worden ist, bei dem die Kaffeeplantagen ohne Ausbeutung der Einwohner betrieben werden sollen, wobei hier neben den Problemen der Arbeitsbedingungen auch die Eigentümerschaft von Einheimischen im Vordergrund stehen. Zu den erfreulichen Nebenwirkungen der täglichen Kaffeeaufnahme zählt das Wachmachen oder das Wachbleiben des Trinkenden. Allerdings ist der im Kaffee enthaltene Stoff Koffein ähnlich wie das Nikotin ein Suchtmittel. Unter den genannten beiden verschiedenen Gesichtspunkten ist der gebräuchliche Ausdruck „kalter Kaffee“ zu verstehen, wenn der Sprechende ein Thema anspricht, dass den Zuhörer weder wach hält, noch bis zur Sucht erregt. Sicherlich wird mit „kalter Kaffee“ auch auf das Aroma von Kaffee angespielt, das nur durch das Kochen im heißen Wasser gewonnen wird und durch längeres Stehen sich wieder verliert. Kaffee gibt es natürlich auch in cocktailartigen Variationen. Damit wird auf die Beifügung von Cremeeiskugeln angespielt, die den Eiskaffee entstehen lässt, ein Genussmittel an besonders warmen Tagen. Obwohl Kaffee von Natur aus ein alkoholfreies Getränk ist, gibt es eine Anhängerschaft für Mischgetränke aus Kaffee und alkoholischen Getränken. Dabei zählen Kaffee mit Rum und Kaffee mit Weinbrand zu den Favoriten dieser Gattung von Getränken. |