| Brötchen |
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Brötchen werden auch Semmeln genannt. Dies kommt vom Wort smilia (Weizenmehl; lat.) bzw. ursprünglich aus dem Assyrischen "samidu", was wiederum weißes Mehl bedeutet. Brötchen werden traditionell früh am Morgen aus ungesüßtem Hefeteig mit Weizenmehl gebacken. Sie haben eine etwas feuchte, dichte Krume und eine goldfarbene knusprige Außenkruste. Sie sollten am gleichen Tag verzehrt werden, da sie nicht lange haltbar sind. Sie werden in der horizontalen mittig aufgeschnitten, mit Butter bzw. Margarine, dann Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Quark etc. belegt (Belegte Brötchen). Zur traditionellen Herstellung: Der Vorteig muss ca. 20 Stunden ruhen. Er wird deshalb schon am Vortag angerührt. Der fertige Teig sollte noch mal weitere paar Stunden ruhen, damit Mikroorganismen im Mehl und die Hefe die Aromen entwickeln und der Teig die richtige Konsistenz und Festigkeit erreicht. Durch die Entwicklung der letzten Jahre verwenden verzichten immer mehr Bäcker auf den traditionellen Weg und nehmen Fertigmischungen der Industrie. Die erlauben es ein fertiges Brötchen unter einer Stunde herzustellen. Kleinere Bäckereien sind dadurch gezwungen, weil Großbäckereien inzwischen den Markt beherrschen und den Preis bestimmen.Man erkennt diese Schnellbrötchen am Duft in der Bäckerei und des Brötchens. Es duftet nach frischen leckeren Brötchen, was aber wiederum nur durch beigegebene Aromen bewirkt wird. In einer Bäckerei mit traditionell hergestellten Brötchen riecht es eher nach Hefe und etwas obstartig. Ein Brötchen wiegt im Durchschnitt ca. 50g und hat ca. 140kcal bzw. 600 kj. Sie werden bei Bäckereien, Supermärkten, Raststätten etc. angeboten. U.a. Brötchen liefern ist in manchen Städten auch möglich. Verfasser: Christoph Volmer - mail [at] volmernet.de |
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