| Datensicherung statt teure Datenrettung |
Datensicherung statt teure DatenrettungDie wirkungsvollste Methode, umfangreiche Maßnahmen zur Datenrettung zu verhindern, sind regelmäßige Backups (Sicherungskopien). Wer einmal wöchentlich oder bei vielen anfallenden Daten auch täglich seine Festplatte sichert, dem gehen im Falle eines Headcrashs oder eines Datenverlustes aus einem anderen Grund nur sehr wenige Daten tatsächlich verloren: Der überwiegende Teil der Daten ist dann zwar nicht mehr von der Festplatte lesbar, wohl aber von dem Speichermedium, auf dem die Backups gesichert wurden. So geht im Falle eines Datenverlustes nicht die Arbeit von Monaten oder gar Jahren verloren, sondern nur die Daten des letzten Tages oder der letzten Woche. Die Datenrettung kann sich in diesem Fall auf jene Daten beschränken, die seit der letzten Datensicherung erstellt und geändert wurden. Dadurch geht die Datenrettung sehr viel schneller und günstiger über die Bühne. Man unterscheidet zwischen zwei Methoden der Datensicherung: Die erste Methode ist die sogenannte Vollsicherung, bei welcher der komplette Festplatteninhalt als Image gesichert wird. Das hat den Vorteil, bei Komplettabsturz des Betriebssystems dieses nicht wieder neu installieren zu müssen, sondern das Image einfach durch die entsprechende Software wieder auf die Festplatte zurückzuspielen. Das erspart eine Menge Zeit und Nerven.Die zweite Methode ist die Sicherung der täglichen Bewegungsdaten. Hier kann nun ein herkömmliches Backup-Programm oder eine Software zur Direktreplikation (Simulation eines RAID Systems) eingesetzt werden. Mit diesen beiden Methoden der Datensicherung sind Sie immer auf der sicheren Seite und können sich die teuren Kosten bei einem Festplattenschaden sparen, welche eine Datenrettung unter Reinraumbedingungen verschlingen würde. Verfasser:
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