| UMTS-Markt: Eine Milliarde Kunden bis 2010 - Auch Deutschland legt zu |
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Milton Keynes/Düsseldorf, www.ne-na.de - Einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstitutes Strategic Analytics (SA) http://www.strategyanalytics.net zufolge wird die weltweite Zahl der UMTS-Mobilfunk-Kunden im Jahr 2010 die Schallmauer von einer Mrd. überschritten haben. Nachdem bereits bis vergangenen Juni 100 Millionen Kunden registriert wurden, gehen die Studienautoren nun von einer Phase anhaltenden Wachstums aus. Bis Ende des Jahrzehnts soll der Umsatzanteil von UMTS-Kunden am Gesamtumsatz des weltweiten Handymarkt darüber hinaus von derzeit rund zehn Prozent auf mehr als 50 Prozent gesteigert werden, obwohl deren Anzahl bis zu diesem Zeitpunkt nur auf ein Drittel der Gesamtkundenzahl anwachsen wird.
„Die 3G-Technologie hat immer noch Kritiker, aber sie trägt einen immer wichtigeren Anteil zum Wireless-Markt bei. Selbst in Wachstumsmärkten wird diese Technologie bis Ende des Jahrzehnts mehr als ein Viertel der Service-Umsätze ausmachen", so SA-Analyst David Kerr. 2005 fielen die durchschnittlichen Umsätze zwar am bisher stärksten innerhalb der vergangenen vier Jahre, in Zukunft sollen die UMTS-Dienste jedoch einen wesentlichen Beitrag zur Anhebung des Umsatzes pro Kunde ausmachen, so die Studienautoren.
In Deutschland erzielen die Mobilfunknetzbetreiber heute bereits rund 20 Prozent ihrer Umsätze mit Datendiensten, die allerdings für Unternehmen noch eine untergeordnete Rolle spielen. Nach Einschätzung von Ericsson http://www.ericsson.com/de werde sich das rasch ändern: „Dem Angebot für spezielle Sprachkommunikationslösungen für Unternehmen, wie etwa Mobile Centrex und Hosted PBX, die an die Stelle einer im Unternehmen installierten Telefonanlage treten, folgen mobile Datenlösungen. Mobile Office Anwendungen, mobiles Video-Conferencing, Remote Access zu Corporate Networks sind mehr und mehr Anwendungen, die in die Geschäftsprozess von Unternehmen aktiv einbezogen werden. Die Konturen zwischen lokal beim Anwender installierten Funktionen und den Leistungen aus den Operatornetzen verwischen, da die Unternehmen ihre Kommunikationslösungen ohnehin standortübergreifend realisieren möchten“, erläutert Ralf Sürtenich, Sales Development Manager bei Ericsson Deutschland. Der Trend zu All-IP werde alle Netze erfassen und damit auch die UMTS- und HSDPA-Nutzung durch die Unternehmen massiv verstärken.
„Centrex-Dienste und gehostete Lösungen stehen nach unserer Beobachtung vor dem Marktdurchbruch. Die Strategie von Ericsson, Telekommunikationsanwendungen unabhängig von der Netztopologie anwendbar zu machen, erfordert bandbreitige Mobilfunkdienste. Nur der 3G Standard kann aus unserer Sicht die Grundlage der gewünschten Mobilität sein. Wir sehen das auch daran, dass Mobiltelefon für Business Anwendungen nunmehr praktisch ausnahmslos mit 3G ausgerüstet werden", sagt Mehdi Schröder, Vice President Enterprise Sales bei Ericsson. |
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