| Parkhäuser ohne Warteschlangen – BMW entwickelt System für drahtlose Bezahlung |
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München/Düsseldorf - Parkticket ziehen und am Parkautomaten Schlange stehen war gestern, künftig könnte der Fahrer im Parkhaus direkt an die Schranke fahren und die Parkgebühr nur noch auf dem Display seines Bordcomputers bestätigen. Was heute noch Vision ist, wurde im Forschungsprojekt Network On Wheels (NOW) http://www.network-on-wheels.de und in Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für angewandte Informatik und kooperative Systeme an der TU München http://www11.in.tum.de und der BMW Group Forschung und Technik http://www.bmwgroup.com Wirklichkeit. „Moderne Fahrzeuge sind heute schon weit mehr als reine Fortbewegungsmittel. Aber sobald es um das schnelle und einfache Bezahlen von Dienstleistungen geht, endet oft der Komfort. So etwa der Zustand im Parkhaus heute: Zunächst muss bei der Einfahrt manuell ein Ticket gezogen und die Parkgebühr am Parkautomaten bezahlt werden, bevor die Ausfahrt möglich ist. Bei Großveranstaltungen führt dies regelmäßig zu langen Schlangen am Parkautomaten und zu Staus bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus“, teilt BMW mit.
Im Prototypen registriere das Abrechnungssystem beim Einfahren an der Schranke die Einfahrtszeit. Bei der Ausfahrt fährt der Parkkunde - ohne zeitraubende Umwege über einen Kassenautomaten - direkt mit dem Auto zur Ausfahrtschranke und die Parkgebühr werde sekundengenau vom Guthaben auf dem GeldKarte-Chip seiner ec-Karte abgebucht. „In vielen Städten gibt es bereits E-Parking-Angebote, die beispielsweise die Bezahlung des Parktickets über die Mobilfunkrechnung ermöglichen. Essenziell für die Parkplatzsuchenden ist generell, dass die E-Parking-Anbieter kooperieren und ihren Kunden die gegenseitige Nutzung der Dienste ermöglichen - auch in anderen Städten und Gemeinden, eventuell sogar international“, so die Erfahrung von Omar Khorshed, Vorstandschef des Düsseldorfer Abrechnungsdienstleisters acoreus http://www.acoreus.de. Das sei sogar plattformunabhängig möglich. „So unterstützen wir ein städte- und anbieterübergreifendes Roaming, ohne in die Tarifautonomie, die lokalen Bezahlmodelle und -verfahren der Anbieter einzugreifen“, sagt Khorshed.
Onlinemagazin NeueNachricht http://www.ne-na.de.
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